Am 1. März gibt es hier einen schönen Brauch, rotweiße Bändchen (Martenizi), Bommel oder Pischo (♂) und Penda (♀) werden den Freunden mit den besten Wünschen geschenkt. Auf meiner Suche nach dem Ursprung dieses Brauches fand ich die verschiedensten Geschichten. Eine Legende sagt, dass Khan Asparuch, der Gründer Bulgariens, eine Schwester namens Houba hatte. Die wurde leider von einem anderen Khan gefangengenommen, konnte aber fliehen, als sie erfuhr, dass ihr Bruder ein Land gefunden hatte, wo sie nicht mehr unterdrückt werden (das heutige Bulgarien). Sie erreichte die Donau und ließ einen Falken eine Furt suchen und band ihm ein weißes Bändchen an die Füße, das andere Ende behielt sie in der Hand. Als der Falke eine Furt gefunden hatte, wurde er leider von einem Pfeil getroffen (von den Häscher des bösen Khans), stürzte ab und der weiße Faden färbte sich rot. Houba fand die Furt mit Hilfe des rot-weißen Bandes und konnte nach Bulgarien fliehen. Eine andere Geschichte erzählt von einer Frau, die ihrem Geliebten einen Gruß – in Form von Baumwollfäden – mit einer Schwalbe schicken wollte. Als die Schwalbe den Geliebten pünktlich zu Frühlingsanfang erreichte, war der eine Faden vor lauter Anstrengung der Schwalbe blutig geworden. Wie dem auch sei, das Bändchen oder die Bommel trägt man so lange, bis man den ersten Storch oder die erste Schwalbe sieht, dann wird es in den nächsten Baum gehängt und man wünscht sich was schönes. Man kann es auch dann in den Baum hängen, wenn man den ersten Trieb oder die erste Blüte eines Baumes sieht, in der Stadt gibt es schließlich nicht so viele Schwalben oder Störche.......
1 Kommentare:
Zdravei, mili Philipp!
Das bin ich - Christiana vom ZEDES! :)
Taka i ne uspjah da zapomnja tvoja "Skype", taka che shte se radvam da mi go kajesh otnovo. (Give me your skype again please :)
Kak si? Dobre li putuva?
Samo da ti kaja, che na bulgarski njama takova neshto kato "be, be".. ;))))
Do skoro!!!!
Christiana
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