Nachdem ich erfolgreich meinen Sprachkurs (nein ich bin nicht mehr rausgeworfen worden!) abgeschlossen habe und die Uni nun sowieso dem Ende zu geht, bin ich mit T. und Mama in die mittelalterliche Hauptstadt Bulgariens gefahren. Zur Zeit der Zaren galt „Tarnovo das Große“ als zweitschönste Stadt nach Konstantinopel und wenn man sich die ganzen Souvenirlädchen in der Altstadt und die unzähligen Gasthäuser wegdenkt, bekommt man eine kleine Ahnung davon, wie beschaulich es einmal aussah. Eingerahmt von dem Balkangebirge und durch einen Fluß von den Hügeln außenherum abgeschnitten, steht die Festung Zaravez, in welcher der Zar mit seinem Gefolge (und vor allem den Kirchen nach zu urteilen anscheinend vielen Mönchen) wohnte. Die uneinnehmbar erscheinende Festung ist sehr beeindruckend, die Bemalung der Kirche aus den 80ern war allerdings ein ziemlicher Schock für meine Augen ;)
Am zweiten Tag fuhren wir nach Arbanassi, ein kleines Dorf 4 Kilometer von Veliko Tarnovo entfernt, von dessen 80 Häusern an die 30 denkmalgeschützt sind, und wo auch zwei Klöster zu finden sind. Leider waren die einzigen Straßenschilder und Wegweiser nur zu den Restaurants und Hotels ausgerichtet, aber schlussendlich fanden wir eines der Klöster und fuhren dann auch wieder zurück.



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